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Erster Theil (1787)
Entstehung
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286
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Sg6 II. Abtheilung. III. Kapitel.

gung. Ich sag?, in Vergleichung mit dem umgebendenMittel, sind die positiven und negativen Zustande inden sensiblen Körpern vorhanden, und wenn einer die-ser Zustande, zween Körpern gemein ist, so streben siesich von einander zu entfernen. Denn ohne Einfluß desumgebenden Mittels, würde, welche absolute Mengean elektrischer Materie auch zween Körper besitzen, so-bald sie hier in verhältnismäßiger Menge wäre, sie hierkeine Bewegung verursachen.

§- Z74-

Man zieht gewöhnlich das Null der Elektrisirungauf den elektrischen Zustand des Bodens, weil mandie Körper im Augenblick zu diesem Zustand bringenkann, indem man sie mit dem Boden in Verbindungbringt; und weil gewöhnlich das Mittel, worinn manbeobachtet, da es dem Boden nahe ist, diesen Zustanderhalt. Inzwischen kann es kommen, das ihre Zuständeverschieden sind; und wenn man hierauf nickt achtet, sokann man in Betracht der Theorie der elektrischen Be-wegungen in Irrthum gerathen. Die Wirkung einerElektrisirmaschine kann das Verhältnis dieser Zu-stände verändern, indem sie merklich das umgebendeMittel modificirt. Der Boden, welcher bey dieserWirkung mit beschäfftigt ist, ist ein so ungeheurer Leiter,das alle Modifikationen, die er durch eine Elektrisirttia-schine erleiden kann, eben so viel Aendrung hervorbrin-gen, als der Stand des Oceans sich ändert, wenn manetwas Wasser herausschöpft, oder hinein gießt. Mirdem umgebenden Mittel verhält sichsaber nicht ebenso:seine mehr oder weniger nicht leitende Fähigkeit, giebtimmer den theilweisen Veränderungen, die es in seinemelektrischen Zustand erleidet, einige Dauer. So werdenz. B. die Luft und die leitenden Dünste, welche eine

Elck-