Von dem elektrischen Fluiduin. 2.85
Materie ankömmt; so wie die Dichtigkeit der Was-serdünste auf die Menge des Wassers (indem die re-spektiven forrleitenden Flüssigkeiten, nur auf den Gradder ausdehnenden Kraft, den diese beyden Dünstebey derselben Dichtigkeit ausüben, Einfluß haben) soglaube ich endlich aus allen diesen Versuchen schließen zukönnen: " daß allein der elektrischen Materie die elek-trischen Bewegungen zugeschrieben werden können.Ich will nunmehr erklaren, wie die Luft dazu beyträgt,die in diesem Betracht, bey den sensiblen Körpernbeobachteten Gesetze zu bestimmen.
§. Z7?.
Ich will zuerst hier an das Gesetz erinnern, demdie elektrische Marerie in ihrem Hange folgt, näm-lich: „daß sie sich gegen alle Substanzen hinneigt, nachVerhältniß wie sie desselben beraubt sind, und in eini-gem umgekehrten Verhältniß ihrer Entfernungen, unddaß gegenseitig, die Substanzen, welche davon wenigerbesitzen, sich zu denen, welche mehr haben, hinneigen."(Ich übergehe hier, die Verschiedenheiten, welche ausdem Unterschiede, der leitenden und nicht leitendenSubstanzen entspringen). Die atmosphärischen Flüssig-keiten sind durch die Thatsache mit unter die Substan-zen eingeschlossen, welche dies Verhältniß gegen die elek-trische Materie haben; weil dadurch allein ein Nullin der Elektrisirung existirt, in welchem Zustande sichkeine elektrische Bewegung ereignet. Dieses Null,welches absolut ist, ist der Punkt, wo die sensiblen Kür-?per, eine, mit dem umgebenden Mittel verhältnismäs-sige Menge elektrischer Materie besitzen. Wsdann be-findet sich die elektrische Materie, unter den benach-barten Körpern, die umgebenden mit darunter begrif-fen, im Gleichgewicht, und strebt nach keiner Bewe?
gung.