2Z2 II. Äbtheilung. III. Kapitel.
wovon ich die Beschreibung geben will. Das Blechvom Rande nun, giebt immer merkliche Zeichen vonElektrisimng, das, aus dem Mittelpunkte fast niemals.Es folgt also aus diesem ersten Versuch, daß der Mittel-punkt von den umgebenden Theilen, unmittelbar odervermittelst der Lust, fprtlcttendes Fluidum bekömmt;statt es der iluft abzutreten: wodurch sein eignes elektri-sches Flmdum genug ausdehnende Kraft erhält, daßes, ohne merkliche Vermehrung seiner Menge, mildemin der übrigen Scheibe, sich ins Gleichgewicht sezt, ob-gleich die Menge dieses FluidtlMs in den andern Theilenmehr oder weniger zugenommen hat. Man kann den-selben Versuch machen, ohne die Scheibe zu durchboh-ren; wenn man sehr dünne kleine Bleche gebraucht, undsie sehr genau damit in Berührung bringt: aber alsdannmuß man sie weniger laden; denn >e dünner die Blechesind, desto weniger können sie die Ladung behalten; undsind sie es nicht, oder giebt man ihnen Ränder, so ladensie sich ein wenig im Mittelpunkte der Scheibe, da eraus ihrer Oberfläche hervorsteht.
H.
Indem ich also die Unterschiede in der Dichtigkeitdes elektrische» Auidlims in derselben Scheibe, ob-gleich seine ausdehnende Kraft hier immer einförmigbleibt, bestimmt hatte; so kam es darauf an, zu wissen,ob die Bewegungen der freyen Körper hier nur der Ur-sache der erstern folgten, wie ich es in den vorigen Fallengefunden hatte. Ich gebrauchte bey dieser Prüfung die-selben kleinen Bleche, die mir bey der erstern gedienthatten. Zu dieser Absicht befestigte ich sie mit weichemWachs, an dem Ende sehr dünner Stabchen von über-su achtem Glase, in der k. worinn die Linsen anden Uhrpendeln sind, und mit eü i Stücke von sehr
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