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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
281
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Von dem elektrischen Fluidum. 231

umgebenden Theilen um die benachbarte Luft zu modifi-ciren unterstüzt ist, vermehren müssen; und sie wird vondiesem Punkte nach dem Umfange zu, fortfahren müssen,sich zu vermehren; weil die entgegengesetzte Ursache, indemselben Sinne zunimmt. Dies war der Schluß ausden oben bestimmten Grundsätzen über die Verthcilungdes elektrischen Fiuidums, sowohl unter die angrän-zendcn Leiter, als unter die verschiedenen Theile dersel-ben Leiter; welcher Schluß sich nach der Ursache, die ichden elektrischen Bewegungen beylegte, durch dieseBewegungen offenbaren mußte, wenn mein System indiesem Betracht richtig war: ich suchte es also durch die-sen Weg den Versuchen zu unterwerfen.

§. Z6y.

Es giebt noch eine Klasse von Versuchen, der ichviele Zeit widmete, wegen der merkwürdigen Abwechs-lung der Phänomene, die sie darbietet; ich will abernur die vorzüglichsten anführen. Um zuerst die Verschie-denheit in der Dichtigkeit des elektrischen Fluidums,in den verschiedenen Theilen einer geladenen Scheibeauszumachen; bohrte ich zwey Löcher einen halben Zollim Durchmesser, eines im Mittelpunkte, das andre amRande, einer Scheibe. Hernach machte ich zwo klein?metallene Scheiben, die ohne große Mühe genau in dies?Löcher passen, und befestigte diese kleinen runden Ble-che nut weichem Wachs, an dem Ende zweyer Stabchenvon übcrfirnißrem Glase, welche von isolirenden Füßengetragen wurden, so daß ich sie in diese Löcher bringen(damit sie einen Theil der Scheibe ausmachen möchten)und nach Gefallen herausziehen konnte. Indem ich sienun an die Scheibe befestigt habe, lade ich diese, undtrenne sie darauf davon; und untersuche dann ihren elek-trischen Zustand, vermittelst eines kleinen Elektrometers,S 5 wovon