Von dem elektrischen Flnidum. 28z
schmalem Bande, das ich auf dieselbe Art an das andreEnde der Stäbchen befestigte, hieng ich sie im Charnieran meine isolircnde Arme. Alles dieses war so eingerich-tet, daß die kleinen Bleche frey vor der Scheibe hicn-gen, indem sie hier genau anpaßten, welches man leichtdurch die Weichheit des Wachses bewirkt. Vermittelstmeiner abgesonderten Stützen, konnte ich diese kleinenBleche.. gegen jeden Theil des Horizontal-Durchmes-sers der Scheibe bringen; und bey einem Versuche stellteich verschiedene langst einem Halbmesser, hernach lud ichdie Scheibe. Das Divergiern dieser Bleche folgte ge-nau dem, in Absicht der Dichtigkeiten gefundenen Ge-setze: das Blech im Mittelpunkte machte keine merklicheBewegung, und die andern entfernten sich immer mehr,nach Verhältniß wie sie dem Rande naher waren. Indiesem Zustande entfernte ich sie von der Scheibe, undfand sie nach Verhältniß der Entfernung, die sie erlittenhatten, geladen. Ich habe diesen Versuch auf vieleArt wiederholt, und immer dasselbe Resultat bekommen:damit er aber glücke, muß man meistens, vermittelst ei-nes Stabchens von übersirnißtem Glase die Bleche zwin-gen, die Scheibe zu berühren: denn es ereignet sich ge-wöhnlich, daß sie sich davon entfernen, ehe sie die ganzeLadung, die der Theil der Scheibe dem sie zukommen,empfangt, erhalten haben; dieses macht, daß sie sichweniger entfernen: diese Sorgfalt ist aber bey dem Ble-che im Mittelpunkte gleichgültig.
§-
Ich habe auf eine andre Art die Ursache dieser Un-bcwcglicbkeit des Blechs im Mittelpunkte merklich ge-macht, indem ich der Wirkung von dieser Ursache, durchden Einfluß eines negativen Körpers das Gleichgewichthielt. Dies war eine kleine Scheibe mit einem Rande,
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