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Erster Theil (1787)
Entstehung
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266
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266 II. Abtheilung. III. Kapitel.

§- z;s-

Die bekannten Gesehe der elektrischen Bewe-gungen bey empfindlichen Körpern sind folgende. .Kör»per, welche sich frey bewegen können, und in demselbenelektrischen Zustande, als das umgebende Mittel sind,bleiben in Ruhe. Werden sie aus diesem Zustande imentgegengesezten Sinne gezogen, daß der eine also posl»kiv der andre negativ wird, so nähern sie sich einander.Werden beyde positiv oder negativ, so entfernen siesich von einander. Kann endlich nur einer von diesenbeyden Körpern diesen Gesehen gehorchen, so bewegt ersich allein." Ich muß also beweisen, daß diese posl ii)und negativ genannten Zustande, wovon einer einenUeberschliß, der andre einen Mangel, in Verglcichungmit dem Zustand des umgebenden Mittels ausdrückt;nicht das völlige elektrische Fluidum betreffen, sondernnur die elektrische Materie, welche davon einen Theilausmacht: oder mit andern Worten, daß sie nicht aufden Grad der ausdehnenden Kraft des elektrischenFluidums, sondern nur der Dichtigkeit, zielen.

§. 356.

Ich fieng die Versuche, wodurch ich die Ursache derelektrischen Bewegungen beweisen wollte, sehr tap-pend an. Meine ersten Proben hierüber, waren mitKugeln von Pflanzen Mark, die man gewöhnlich ge-braucht: so lange ich mich aber derselben bediente, saheich nichts gewisses in den Resultaten meiner Versuche.Indeß waren diese ersten Proben nicht ganz ohne Nutzen,denn sie brachten mich darauf, die Ursachen der Unbe«siandigkeit zu entdecken, die ich bey den Resultaten fandund gaben mir Mittel dagegen an die Hand. Ich fanderst, daß, wenn diese Kugeln an bloßen Fäden (von

Seide