262 II. Abtheilung. III. Kapitel.
sjzt, eine große Menge fortlegenden Fluidums seinerArt bekömmt; daraus dieselben Wirkungen auf seine aus-dehnende Kraft entspringen, als wenn man die Mengedes elektrischen Fluidums selbst, vermehrt hatte. Esist also in diesem Betracht, kein Unterschied zwischen demFeuer und dem elektrischen Fluidum, als nur in derSchnelligkeit der analogen Phänomene. Es findet sichaber schon derselbe Unterschied zwischen dem elektrischenFnndum und den Wasserdünsten, und bev diesen lez-tern sind die Modifikationen, wovon ich rede, deutlich.Also zeigt der Unter' -ed in der Schnelligkeit dieser Phä-nomene, keinen Unterschied in der Gattung ihrer Ur-sachen, an.
§. z;r.
Ich könnte mich hierüber noch weiter anslasscn, undbesonders eine Quelle der Verschiedenheit, in der Schnel-ligkeit der Modifikationen des Feuers und des clektri-scheu Fluidums, anzeigen, die in dem Umstände liegt:daß das Feuer die Körper durchdringt, und daß alsoseine Modifikationen auf ihre ganze Masse wirken; sodaß dieses Fluidum nur am Ende einer gewissen Zeit,von äußern Ursachen modificirt werden kann; vorzüglichwegen der Langsamkeit seiner progressiven Bewegung:da hingegen, durch welche Ursachen auch das elektrischeFluidum modifirirt werde, sich alles ereignet, als obdiese Modifikationen nur auf der Oberfläche der KörperStatt gefunden hätten. Diese Untersuchung würde michaber zu weit führen, und überdies ist es mein Vorsatznicht hier zu prüfen, ob das elektrische Fluidum dieKörper durchdringc. Ich komme also nun auf die elek-trischen Bewegungen , die durch deutliche Beyspiele,die Modifikationen, welche die Flüssigkeiten aus der Klasseder Dämpft, in ihrer ausdehnenden Kraft, bloß
durch