248 !l. Abtheilung. III. Kapitel.
schel zerstreuten elektrischen Fluidums, wirdmanbeyder Gruppe a, c, b vermissen. In diesem Zustünde wer-den die 6 Elektrometer in den beyden Gruppen durchentgcgengesezte Ursachen, und in jeder Gruppe gleich-stark vvn einander fahren. Also bleibt in allen Periodendieser Folge von Wirkungen, die ausdehnende Kraftdes elektrischen Fluidnms in allen Theilen der beydenGruppen dieselbe, ohngeachtet der Unterschiede in derDichtigkeit, worauf ich jezt kommen will.
§. ?Z7.
Bey einem'Fluidum, dessen ausdehnbare Kraft,nicht blos von seiner Menge in demselben Raume, son-dern noch von einer Ursache herrührt, welche seinen Gradan ausdehnenden Vermögen veränderlich machen kann;ist die Kenntniß seines wirklichen Grades an ausdehnen--der Kraft nicht hinreichend, um seine Dichtigkeit ein-zusehen. So z. B. wenn man Wafserdünste in einverschlossenes Gefäß bringt, und die Wirkung beobach-tet, die daraus aufs Manometer entspringt, ist dieKenntniß, welche man auf diese Weise von der ausdeh-nenden Kraft, welche diese Dünste in dem Gefäßeausüben, erlangt, nicht hinlänglich, um ihre Dichtig-keit zu erfahren; man muß noch das Thermometerzu Rathe ziehen. Denn bey demselben gegebenen Gradevon ausdehnender Kraft, werden die Dünste, wel-che sie ausüben, um so weniger dicht seyn, als ihreMenge an Feuer geringer ist. Mit dem elektrischenFluidum aber verhält sichs eben so. Der Grad derausdehnenden Kraft , den es in einem Leiter ausübt,und den das Elektrometer anzeigt, ist nur ein nothwen-diges Stück um seine Dichtigkeit zu erfahren: manmuß ferner, durch die Umstände der Lage dieses Leitersentdecken, welche Menge an foktleitendem Flmdum,
sein