Von dem elektrischen Fluidum. 249
sein elektrisches Fluidum .besitze, sowohl in der Sum-me, als in seinen verschiedenen Theilen: denn dies Flui-dum wird hier um so weniger dicht seyn, als es mehrfortleitendeö Fluidum besizt.
§- ZZ8.
Unter diesem Gesichtspunkt beweisen die Versuche,wovon ich rede, auch den Satz vom Lord Mnhon, inder Gestalt, wie ich ihn vorgetragen habe. Denn beydemselben Grade der ausdehnenden Kraft des elektri-schen Fluidums in den g Scheiben der Gruppe o, c, k>wahrend des Einflusses der andern Gruppe, ist hier einmerklicher Unterschied in seiner Dichtigkeit: sie ist grös-ser in der Scheibe U. als in den beyden andern, und ge-ringer in der Scheibe a. Was die Scheibe c. betrifft,wenn sie in Rücksicht der andern Gruppe gehörig gestelltist, so wird ihr elektrisches Fluidum keine Verände-rung erlitten haben. Hierauf, sage ich, reducirt sich,der Satz vom Lord Mahon; und wenn man die Stelleder Scheibe c in de" Gruppe u, c, I? dem Abstände oderder Ladung der andern Gruppe gemäß verändert, so habeich auch alles bestätigt, was Er von der Wirkung dieserUmstände, auf die Stelle des Punkts sagt, wo Er keineVeränderung in dem Zustande seines zweyten Leitersfand. Da diese Versuche in der Theorie der elektrischenPhänomene sehr wichtig sind, so will ich hierüber nocheiniges weiter anführen.
§. ZZ9-
Ich habe oben gesagt, daß, so lange die Verbin-dungen zwischen den Scheiben jeder Gruppe bleiben, dieelektrometrischen Bewegungen, bey jeder von ihneneinförmig sind, was für eine Modifikation man ihnen
O. 5 auch