244 II. Abtheilung. III. Kapitel.
elektrische Fluidum der Scheibe L. dünner als derScheiben und U. Dieser Zustand verändert sich, wennman die Verbindungen zwischen den Scheiben weg-nimmt, und sie außer dem Einfluß von einander bringt.Denn wenn isolirte Leiter nur die Lust zur benachbartenSubstanz haben, so sezt sich immer dasselbe Verhältniß,zwischen der Dichtigkeit ihres elektrischen Fluidumsund seiner ausdehnenden Kraft fest; daraus entspringtüberhaupt, daß die Modifikationen, welche ein Leiter inder Dichtigkeit seines elektrischen Fluidums durchgewisse Verbindungen mit andern Leitern erfährt, sichoffenbaren, wenn er außer ihrem Einfluß gesezt ist. Die-ses habe ich bis hiehcr zu erklären, verschoben.
§. ZZ4.
Wenn die Scheiben ^ und U. von einander, undaus der Nachbarschaft der Scheibe E. gebracht sind, undalso allein der Luft fortleitendes Fluidum geben, soverlieren sie davon eine neue Menge durch ihre Flache,weiche zuvor an die Scheibe <ü. gränzte, denn diese gabihren Theil von dieser Seite her. Das elektrische Filii-dUM dieser beyden Scheiben verliert also etwas mehr vonseiner ausdehnenden Kraft; daher ihre Elektrometersinken. Die Scheibe L. aber erleidet von ihrer Seite,einen doppelten ähnlichen Verlust: denn, in der Gruppe,gab sie nur durch jede ihrer beyden Seiten, die Hälftedes fortleitenden Fluidums, welches die Luft em-pfieng, her; und jezt giebt sie es ganz her: daher sinktihr Elektrometer mehr, als bey den beyden andern.Wenn man aber diese drey Scheiben wieder in die vorigeEntfernung bringt, ohne selbst die leitenden Verbin-dungen herzustellen, so erheben sich die drey Elektrome-ter, und das auf der Scheibe L> mehr, als die beyden übri-gen, weil dieselbe Verwendung sOeconumie) mildem fort?
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