Von dem elektrischen Fluidum. 245
leitenden Fluidum von neuem statt hat, was den Theildieses Fluidums betrifft, den die Lust haben muß,und weil die Scheibe O. hiebey mehr Vortheil hat, alsdie andern. Wenn die drey Elektrometer nicht mehrgänzlich zusammenstimmen^ wie dies gewöhnlich durcheinige Ungleichheit in dem Verlust geschieht, den sie anelektrischem Fluidum erlitten haben, so stellt sich dasGleichgewicht gänzlich wieder her, wenn man die Vct>Hindun, gen anbringt. Ich werde den Gegenstand die-ser Modifikationen, welche die Lust in der Menge desfortleitendcn FluidUMs der Körper, die sie umgicbt,hervorbringt, wieder vornehmen, wenn ich die-Phano-niene die daraus entspringen, beschrieben habe.
§- 3??-
Die Zerstreuungen des elektrischen Fluidums selbstwahrend dieser Versuche, sind ein unvermeidlicher Um-stand, der, bis man gewohnt ist darauf Rücksicht zunehmen, sehr verwirrt. Obgleich das von den gelade-nen Leitern der Lust abgetretene fortleitende Fluidum,doppelt ihr Vermögen vermindert, ihnen elektrischeMaterie zu nehmen, so nimmt doch jedes ihrer Theil-chcn, das in Berührung kömmt, ihnen einen Theil ih-res Ueberschusses, wodurch sie es endlich ganz verlieren.Obgleich die Luft ein Nichtleiter ist, so kann sie dochwie alle Substanzen ihrer Klasse, in der Berührung elek-trische Materie aufnehmen; und vielmehr ist sie es, alseine Unvollkommenheit in dem nicht leitenden Vermö-gen der Körper, die wir zum isolircn der Leiter gebrau-chen, welche nicht zulaßt, daß diese lange Zeit einen vondem ihrigen verschiedenen Zustand, behalten. Mansieht es an den, auf die Leiter befestigten Spitzen;denn wenn diese Spitzen mit der Luft in Verbindungsind, so kann man die Leiter auf keine Art elektrischen:
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