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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
230
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2Zo II. Abtheilung. III. Kapitel.

Zungen in Verbindung mit ihnen und der Platte setzen,oder sie wegnehmen könne. Da die beyden Belegungenund die langsam teilende Platte, auf diese Weise abge-sondert isolirt sind, so kommen sie bald zu dem Zustande,wo die ausdehnende Kraft ihres elektrischen Flui-dtims mit ihrer respcctivcn Menge an elektrischer Ma-terie in Verhältnis ist. Wir haben schon gesehen, wiesehr die ausdehnende Kraft in der Belegung zu-genommen: man erblickt aber alsdann die Ursache da-von, weil nämlich eine cntgcgcngeseztc Veränderung indem übrigen Apparat vorgegangen ist. Ist die langstMleitende Platte dünn, so ist sie und die Belegung II.in einem negativen Zustande; hat man aber cincMar-mor- oder Holzplatte, so kann es kommen, daß dieBelegung u. nur zum Durchgang für das elektrischeNuidtUN diente, welches diese Platte durch den Bodenverloren hat, und daß sie also in ihrem natürliche» Zu-stande verblieben ist. Es giebt aber bey allem diesemviele verflochtene Umstände; so z. B. wenn man eine sehrtrockne weiße Marmor-Platte hat, so behalt sie auf ei-nen Augenblick das clektrophorische Vermögen, indemsie auf der Seite der Belegung negativ, und aufder Seite der Belegung II. positiv beschaffen ist: diesesVermögen aber dauert nur einen Augenblick.

Man kann sehr merkwürdige Versuche, durch Ver-bindung dieses Apparats mit dem Elektrophor anstellen,wodurch sie gegenseitig zum Beweise ihrer respektive»Theorien dienen. Um dies begreiflich zu machen, willich erst anführen, daß, als Hr. Volta mir die Wirkun-gen seines Condensators zeigte, er nur aus einer me-tallischen Scheibe mit abgerundetem Rande bestand, diean seidenen Fäden aufgehängt, oder mit einem gläser-nen