Von dem elektrischen Fluidum. 229
hat aber nicht mehr ausdehnende Kraft, als das inder Quelle, weil es einen großen Theil seines fortleiten-den Fluidums verloren hat.
§- ZI?-
Die Verdichtung deren Gang ich so eben angezeigthabe, zeigt sich nicht an dem Elektrometer der Bele-gung Alle Bewegung die man daran sieht, ist bloßdie, welche es äußerte, als man die Quelle an dieBe^legung allein anbrachte, und es zeigt gar keine, wennes damals keine äußerte. Wenn man aber diese Bele-»gling isolirt, so zeigt sich die Wirkung ihrer vorigenkage, und wenn die Quelle im Stande war, zu bewir-ken, daß es zuvor ein Zeichen von positiver Elektricitätangab, und der Cvndensator von guter Beschaffenheitist, so wird die neu isolirte Belegung nicht mehr ihrganzes elektrisches Fluidum halten können, und einenTheil in Büscheln fahren lassen.
§. Zi4.
Um die Ursache dieses Phänomens zu entdecken, mußwan erst die Verbindung der Belegung mit derQuelle unterbrechen; hernach zu gleicher Zeit diese Be-legung und die Verbindung mit dem Boden aufheben;endlich auch die Belegung iZ. von der langsam leiten-den Platte trennen. Wenn der Apparat gehörig geord-net ist, so geschieht dies alles, indem man zu gleicherZeit die beyden Belegungen wegnimmt; und es ist zu-träglich, daß es so geschehe, damit die langsam leitendePlatte nicht Zeit habe, ihren Zustand zu verändern. Zudieser Absicht müssen die Verbindungen mit der Quelleund dem Boden auf isolirendcn Stützen befestigt werden,so daß man, durch eine einzige Bewegung, die Bele-
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