Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
224
Einzelbild herunterladen
 

224

!l. Abtheilung, lll. Kapitel.

Abstand, zwischen ihnen und der nicht leitenden Plattehervorbringt, beobachtet; und weil man eben so leicht,bey jedem Schritt der Operation, jeden Theil des Ap-parats abgesondert prüfen, wenn sich eine Unrcgclmas-sigkeit äußert, und die Ursachen davon finden kann.Das meiste dieser wettern Ausführung betrifft aber an-dre Gesetze des elektrischen Fluidums, daher ich eshier übergehe, und nur noch zusetze, daß die nichtleitende Platte selbst, indem sie auf diese Art zu denModifikationen der beyden Belegungen beytragt, nurso lange merklich modificirt wird, als man den Gangder elektrophorischen Wirkungen durch Gesicht und Ge-hör verspürt. Alsdann also, wenn man sie nicht mehrwahrnimmt, ist der Zustand des Elektrophors merklichfix geworden, und man kann vielmals die Operationwiederholen, ohne daß eine merkliche Vermindrung inder Wirkung sich zeige. Bey trockncm Wetter, kanndie nichtleitende Platte, ganze Monate, das Vermö-gen behalten, die Belegungen wenigstens auf einen ge-wissen Grad zu modificiren, und um es ihr zu nehmen,muß man sie cntgcgengesczt elektrischen; oder sichrer, sieerwärmen, oder die harzigte Substanz, wenn sie von die-ser Art ist, sehr erweichen, oder die Wärme des Glasesfür die Hand unerträglich machen. Ist die Wärme zudiesem Grade gekommen, so raubt sie diesen Substanzenihr nicht leitendes Vermögen, und alsdann sezt sichdaSelektrische Fluidum ins Gleichgewicht, sowohl zwischenihren Oberflächen, als auch mit dem Boden, durch dieHände desjenigen, der sie ans Feuer hält.

§. Z09.

Die Phänomene des Condensätors der Elektrischtät, sind von denen des Elektrophors sehr verschieden.Es ist nicht mehr der Boden, der seine Belegungen

nisdi-