Von dem elektrischen Fluidum.' 22z
nehmenden Modifikationen der andern Belegung, wel-ches diesen successiven Wirkungen Gränzen sezt.
H. zo?.
Aus derselben Ursache hat die totale Wirkung einesgleichzeitigen Berührcns Gränzen, und dieselben Grän-zen , wie in obiger Operation. Denn bey diesem gleich-zeitigen Berühren ist die hervorgebrachte Wirkung nueeine schnelle Aufeinanderfolge der abwechselnden Wir-kungen, die ich so eben beschrieben habe. Man bemerktdiese Folge durchs Gehör und Gesicht, wenn man zumElektrophor eine kürzlich entladene Kleistische Plattegebraucht, deren Wirkungen gewöhnlich die, welche dasbloße Reiben einer Seite hervorbringt, übertreffen.Wenn man also gleichzeitig die beyden Belegungen einessolchen C'icktrophorv berührt, so hört man ein ziemlichlebhaftes Knistern, und wenn es dunkel ist, sieht manzwischen jeder Belegung und der nicht leitenden Platteein flatterndes Licht, das von dem Zuströmen des fort-leitenden Fiuidmns von der Belegung die sich ladet,zu der die sich entladet, herrührt: dieses Zuströmen ge-schieht unmittelbar durch die Nicht leitende Platte, zwi-schen den Punkten der beyden Belegungen wo dasGleichgewicht am stärksten unterbrochen ist.
§. Z08.
Dieses sind die allgemeinen clektt'ophonschen Wir-kungen und ihre Ursachen. Ihre weitre Ausführung ist,bey dem Apparat, den ich gebraucht habe, sehr unter-haltend, weil man ihnen hier Schritt vor Schritt fol-gen kann, indem man den respectiven Zustand der Be-legungen nach jedem Berühren von einer, und die Mo-difikationen, welche hierinn ein größrer oder geringrer
Ab-