Von dem elektrischen Fluidum. 215
Hr. Volta anzeigte, indem er den Elektrophor erfand,wo sich die größten Phänomene dieser Klasse äußern. Damein System über die Natur und Modifikationen dcSelektrischen Fluidums, großentheils auf die Theorievon Hr. Volta gegründet ist, so werde ich diese auf diePhänomene des Elektrophors anwenden, wenn ich sie»ach diesem System erkläre. Ich will es also sofort un-ter dieser Form thun: und der Kürze wegen, werdeichdie Vergleichung der Modifikationen der Wasserdünstemit denen des elektrischen Fluidums übergehen; weilich ihre Achniichkcit, in allem was dis allgemeinen Cha-raktere, die ich den Dünsten beylegte, betrift, hinläng-lich gezeigt zu haben glaube.
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Der eigentlich so genannte Elektrophor besteht auseiner Harzschichte, die auf einem leitenden Körper,der mit dem Boden in Verbindung ist, angebracht wird.Das gewöhnliche Verfahren dieser Schicht das clektt'0-phorische Vermögen zu geben, besteht darin», sie aufihrer offnen Oberfläche zu reiben, wodurch sie etwas vonihrem elektrischen Fluidum verliert, unterdessen dieentgegengcsczte Fläche es gewinnt. Eine geriebene Harz-fiache verliert elektrisches Fluidum, weil der reibendeKörper, sich leichter des durch das Neiden in Bewegunggesezten Fluidums bemächtigt, und weil sogleich derkleine Ueberschuß, den er wmpfängt, durch die Hand des-sen, der den Versuch anstellt, in den Boden strömt.Durch diesen Verlust an elektrischem Fluidum verliertdie geriebene Oberfläche ihr fortleitendes Fluidum,und die entgegcngesezte Fläche theilt ihr dergleichen so-gleich mit. Aber alsdann widersteht das elektrischeFluidum dieser lezten, nicht mehr so stark dem Fluidumdes Bodens, und sie erhält daher eine.kleine Menge,
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