sr4 II. Abtheilung. III. Kapitel.
den der D. Fckanklin hernach bey Erklärung der Phä-nomene der sogenannten Lcidlick' Ansehe bekanntmachte;daß nämlich diese Phänomene durch Anhäufung des elek-trischen FkttdMNs, im Innern dieser Flasche, da es zu-gleich die äußre Fläche verließe, hervorgebracht würden.Wi verbanden damit die Vermuthung, daß diese Eigen-schaft mit dem nicht leitenden Vermögen verknüpft sey,welches auch das Pec!) bestätigte. Und da ich nachherdie elektrischen Versuche wieder vornahm, und von der-selben, nach meinem System erklärten Theorie ausgieng,habe ich ohne Gir'lö verschiedene Arten von KieiPschmPlatten gemacht, die sich eben so stark als die gläser-nen laden; ich will sie hernach mit einigem andern Ap-parat beschreiben.
Vierter Abschnitt.
Von dem Elektrophor und dem Conde nsator derElektricität.
§. 299.
. Beecan'a hatte ein merkwürdiges Phänomen,den den Glasplatten, die zuerst geladen und her-nach entladen waren, entdeckt. Dieses Phänomen,daS er weitlauftig beschrieben und vü'-r/wv ge-
nannt har, besteht überhaupt darinn, daß dergleichenPlatten lange Zeit den elektrischen Zustand, auf sie g:-.legi er leitender Körper andern, ohne selbst merklich durchdiese hervorgebrachten Veränderungen modisicirt zu wer-den. Die Erklärung, welche P. Beccaria von diesemPhänomen gab, war nur eine Wiederholung desselbenmit andern Worten : ich will mich also dabey nicht auf-halten, und sogleich auf dir Ursache kommen, weiche
Hr.