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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
213
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Von dem elektrischen Fluidum. 21z

rier Flasche bestand, nur eine Substanz, welche daselektrische FluidUM auf der innern Seite zurück hielt,indeß sie es auswendig verlor; eine Substanz, wobeydas Pech, eine von den Verrichtungen nämlich das Jso?liren, erfüllte; wir versuchten also eine Leidner Flascheaus Pech zu machen, und es glückte uns, vermittelsteiner Flasche von Eisenblech mit einem gläsernen Halse,die mit einer Schicht Pech, und ein Theil von diesemmit Staniol, bedeckt war. Aufgemuntert durch diesenguten Erfolg, wollten wir auch die Seide versuchen, in-dem wir gleichfalls damit eine Flasche aus verzinntemBlech mit einem gläsernen Halse, bedeckten: aber dieserVersuch glückte nicht. Wir konnten das Experiment nichtanders vornehmen, als wenn wir die Flasche mit meh-reren doppelt zusammen gelegten seidnen Stoffen bedeck-ten : aber wenn nur wenig da war, so drang das elek-trische FlllidUM gänzlich durch, und wenn genug dawar, um diese Wirkung zu verhindern, so war nurJsolinmg da. Ich habe hernach auf ein andres Mit-tel gedacht, das ich aber noch nicht versucht habe: Manmüßte nämlich eine große Menge Seiden-Würmer neh-men , die im Begriff sind zu spinnen, und ihnen sodanndie kleine Masse von Substanz rauben, die aus ihrerkippcnspitze, um Seide zu machen, herausgehen will,und sie sogleich auf eine leitende Platte ausdehnen, sodaß man sie mit dieser Substanz überfirnißte, welchesmir nicht unmöglich vorkommt. Verrichtet man dies, sozweifle ich nicht, daß eine solche Platte eine wirklicheKleistische wäre; oder daß, wenn man mit dieser Sub-stanz eine Flasche von verzinnten Blech mit einem gläser-nen Halse bedeckte, sie die Phänomene der Leidnep Fla-sche hervorbrächte. Kurz, der Grundsatz, wovon wirdamals ausgiengen, um mit andern Substanzen als demVlase diese Phänomene hervorzubringen, war derselbe,

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