Von dem elektrische!; Flui'oum. 2ir
der Gang ist folgender. Ehe man eine leitende Verbin-dung macht, ist das fortieitende MuidlNN zwischen denbeyden Seiten der Platte im Gleichgewicht, feinen Ge-setzen und dem respektiern Zustand der beyden Seiten,in Betracht der Menge der elektrischen Materie gemäß.Sobald man eins Verbindung bewirkt, tritt die Bele-gung M der Belegung U. die Hälfte ihres Überschuß-sigcn elektrischen Auiduml? ab. Alsdann also hat dieSeite fvrtlcitendes Fll'idum verloren, und dieSeiteU. gewonnen: dieses unterbrochene Gleichgewicht, stelltsich aber bald, durch Zersetzung eines Theils, des neuen,auf die Seite U. gekommenen elektrischen Fluidumswieder her; dessen elektrische Materie sodann auf derNicht leitenden Seite abgesezt wird, da zu gleicher Zeitdas snrtleitende Flnidum sie durchdringt, und eineneue Menge elektrischer Materie auf der Seite B. be-lebt. Hier ist also eine neue Menge von, auf der Seite^.gebildeten elektrischen FluidMN, dessen sich die Be-legung bemächtigt, um es aufs neue mit der BelegungU. zutheilen: hiedurch erneuert sich dieselbe Operation,bis das Gleichgewicht des elektrischen FiMdUMö zwi-schen beyden Seiten, so viel es wenigstens sodann mög-lich ist, wie ich dies noch Mären will, wieder herge-stellt ist.
§. 297.
Aus dem Unterschiede des Grades in dem Hangedes Wasterö und der elektrischen Materie zu gewissenKörpern, entspringt, in den beyden comparativen Ent-ladungen, ein noch wesentlich zu bemerkender neuer Un-terschied. Das Wasser hängt nur wenig au allen Kör-pern an; daher das, welches die Seiten des Verschlag Süberzöge, den geringsten Ursachen zur Unterbrechung desGleichgewichts der Dünste in den beiden Höhlungen,
O » nach-