sic> ll. Abtheilung, lll. Kapitel.
Und zuerst was die Dauer der Operation betrift: DieLadung der Platte geschieht sehr geschwind, weil dasfortlcitcnde elektrische Fluidum in einem Augenblickalle Körper durchstreicht, um seinen Gesetzen des Gleich-gewichts zu gehorchen: unterdessen, daß die Operationdes Forrbringens des Wassers von einer Seite desVerschlages zur andern, langsam geschehen würde; weildas Feuer sehr langsam die Körper durchstreicht. Ausdemselben Unterschiede des Grades zwischen den analo-gen Eigenschaften der beyden sortleitcnden Flüssigkci«ten, entspringt ferner, daß man keine plötzliche Entla-dung des Glas-Verschlages (d. h. eine plötzliche Zurück-kauft, des überschüssigen Wassers von der Seite K.nach der Seite IZ.) hervorbringen könne, wie man esin Betracht der elektrischen Materie in der Plattemacht, indem man nur eine leitende Verbindung zwi-schen den beyden Belegungen bewerkstelliget. Aber,fast bis auf die Geschwindigkeit (die man nicht hervor-bringen könnte, weil man das Feuer nicht zwingenkann, schneller durch den Verschlag zu streichen) kannman diese Entladung der Platten nachahmen, wennman durch Kunst, den Hang ergänzt, welchen das elek-trische Fluidum hat, sich langst dem Leiter von derBelegung nach der Belegung k. zu begeben, solange davon in der crstcrn mehr, als in der leztern ist.Hiezu wäre hinreichend, eine Verbindung der HöhlungF. mit der Höhlung k. zu machen, und eine jegliche Ur-sache, welche die Dünsse der erster» nach der lezternbrächte, bis die Menge des Wassers auf beyden Sei-ten des Verschlages gleich wäre. Denn das Feuerwürde alsdann einen entgegengesehen Weg, mit dem,in der ersten Operation nehmen; sowie das svrtleitendeelektrische Fluidum, bey der Entladung der Plattethut. Denn durch dasselbe entsteht diese Entladung und
der