2O8 II. Abtheilung. III. Kapitel.
als die Operation der Maschine, die sie, eine durch dieandre modificirt, ergänzen. Um die Jsvlirnng zu er-gänzen, will ich zuerst annehmen, daß eine Glasplatteein Gefäß in zwo Höhlungen alltheile, und um den elek-trischen Zustand, der Nicht leitende» Flache der Klcisti-schen Platte vor der Operation, vorzustellen, will ichferner annehmen, daß diese Glasplatte von beyden Sei-ten befeuchtet sey. Was den Theil der Isolirung derPlatte betrifft, der darinn besteht, daß die benachbarteLuft nicht merklich den Anfang dcS Ladens modificirt,muß man in Rücksicht der Wafst 'kdünste noch zusetzen,daß die beyden Höhlungen luftleer seyen, und daß ihreWände, die in dem Verschlage hervorgebrachten Wir-kungen nicht merklich modifieiren. WaS endlich die Ope-ration der elektrischen Maschine betrifft, so müssen wirstatt ihrer eine Saug- und Druck-Pumpe gebrauchen.Diese Pumpe muß zwey Ventile haben, wovon eines,das mit der Höhlung st. in Verbindung ist, sich von die-ser Höhlung nach der Pumpe zu öffnet, und das andre,mit der Höhlung /V. in Verbindung, muß sich von derPumpenach dieser Höhlung zu, offnen. Folgendes sindnun die nothwendigen Wirkungen eines solchen Apparats.
§.
So wie es bey dem Apparate der Platte hinrei-chend ist, die Elcktrisirmaschine zu drehen, um einenTheil der elektrischen Materie von der Seite lt. nachder Seite /st. der nicht leitenden Platte zu treiben; ebenso wird es auch bey unserm Apparat mit Dämpfen zu-reichen, die Pumpe in Bewegung zu setzen, um einenTheil des Wassers, welches die Seite st. des Verschla-gcs überzieht, auf die Seite /st. zu bringen. Indemman erstlich den Stämpel der Pumpe aufzieht, so wirdman in dieselbe einen Theil der DtlNjlr, die in der
Höh-