Von dem elektrischen Flmdum. 2<?l
der clektriscbcn Einflüsse, von denen mit der LeidnerFlasche anzufangen, die zuvor nur so dunkel waren,weil man sie noch nicht auf ihre wahre Ursache geführthatte, bringen lassen: unter dieselbe Theorie kann manauch die Phänomene der Apparate, die von Hr. Voltaherrühren, als des Elektrophors, Condenscttors undConservators der Elektricität bringen.
§. 287.
Mein System über die Natur des elektrischenFluidums erklärt die Gesetze der 'Voltaifthen Theo-rie; und folglich erklärtes wie diese, alle Phänomene,die sie umfaßt, es erstreckt sich aber noch weiter als jene,weil die allgemeinem Gesetze noch mehr Phänomene um-fassen. In diesem und den folgenden Abschnitten willich es zeigen, und ich fange hier mit Erklärung der Phä-nomene der Leidner Flasche an. Da aber die, bey derKleistischen Platte genau dieselben sind; und dieser Ap-parat weit bequemer als die Flasche ist, um sie zu zer-legen; so habe ich ihn auch bey den meisten Versuchengebraucht, und werde auch meine Erklärungen dar-auf richten, indem ich erst die stadung der Platte durchdie ähnlichen Modifikationen der Wasserdünste vorstelle.
§. 288.
Ich nehme eine Glasplatte an, von der Temperaturder umgebenden Körper, und von beyden Seiten mitWasscrumfaßt. Ich nehme ferner an, daß Wasserdün-ste, welche heißer sind als diese Platte, sich zu einer ihrerSeiten bewegen, die ich nennen will. In Verhält-niß wie diese Dünste in Berührung mit der Platte kom-men, zcrsezt sich davon ein Theil; das befreyete verbor-gene Feuer, verbreitet sich über die ganze Platte, unddas von ihm verlassene Wasser, verbindet sich mit dem,
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