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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
183
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Vom Feuer.

uns dadurch viele vermeinte Kenntnisse genommen, undtäglich werden wir finden, wie viele Umstände bey die-sen Phänomenen, die unsern Vorfahren unbekannt wareu, noch keine Erklärung haben. Die meisten von die-sen Umständen verbinden sich, oder können sich beziehen,auf die Hervorbringung oder Zersetzung ausdehnbarerFlüssigkeiten, und fast immer alsdann findet sich einigeVeränderung in der WarlUd. Hat man hier also nichteinen neuen Grund zu glauben, daß das Feuer in allem,was die Hervorbringung oder Zerstörung dieser Flüssig-keiten bctrift, wirksam sey?

§. 2t)2.

Es können Zersetzungen von Substanzen, welcheFeuer enthalten, vorgehen, ohne daß man darum einemerkliche Vermehrung in der Wärnie verspüre; undauf der andern Seite, können sich neue Substanzen bil-den, wo das Feuer als Bestandtheil eingeht, ohne daßsich die Warme auf eine merkbare Weise vermindre.Dieses sind die cntgcgengcsc-tcn Falle, wo die beydenModifikationen sich zusammen craugncn: diese Falle sindsehr häufig bey den chemischen Operationen, wo fast im-mer die Zersetzungen durch AislNttäteu bewirkt werden,welche neue Zusammensetzungen hervorbringen. Da manindeß nicht vermuthen kann, daß die entgegengeseztenWirkungen dieser Veränderungen in der Menge des freyenFeuers, sich völlig aufheben, so werden die geringstenPhänomene der Warme, die sich bcn denen, in dieserOpcraiion vorhandenen Substanzen zeigen, sehr wichtig,weil sie nur die Menge senn können, von der eine gewisseVeränderung in der TLät'lUe die entgegcngesezte Ver-änderung übcrtrist. Vorzüglich um .diese Möglichkeit zubegründen, habe ich die Phänomene der kunsittchen Er-kaltungen zergliedert, wo die beobachteten Verände-

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