!g2 II. Abtheilung. II. Kapitel.
Flamme dieser Lampen, durch Vermindrung der specifi-schen Schwere desjenigen Theils der Säule, die über ihrist; und dann zersetzen sich die Thcilchen der dephlogi-stlsirtcn Luft, welche in Berührung mit der brennba-ren Luft, in ihrem Zustande der brennenden Warmekommen s d. i, vermischt mit einer großen Menge fiepenFeuers) mit den Zheilchen dieser leztcrn Luftart' derWasserdunst, welcher sich aus ihrer bloß schnorrenSubstanz, und aus einer hinreichenden Menge von ver-borgenem Feuer bildet, erhebt sich sogleich, zerlest sichplözlich, und sczt sich in einem weit lockeren Zustandewieder zusammen; und nachdem das überflüssige Feuer,an dem Drtc selbst, von dem es sich aufschwingt, ge-glänzt hat, offenhart es seine Menge durch die Waruie,die sich umher verbreitet.
§. 261.
Dieses ist die Fundamentalthatsache, aus der ichmuthmaße, daß jedes luftformige Flnidum, das Feuerzum fortleitenden Fluidum hat. Alle diese Flüssig-keiten haben dieselben mechanischen Eigenschaften, fastnach dem Unterschiede ihrer specifischen Schwere; dieszeigt dieselbe Art von Bewegung an, und laßt einerleyunmittelbare bewegende Ursache vermuthen. Jcmehrdas Feuer mit andern Substanzen überladen ist, destomehr wird seine eigne Bewegung geschwächt; dies isthinreichend, um die Unterschiede der specifischen Schwe-ren dieser Flüssigkeiten zu erklären: und was ihre chemi-schen Unterschiede betrifft, so rühren sie von den verschie-denen Vormundschaften verschiedener Substanzen her,die sie zu dem Feuer haben. Da eine grösste Aufmerk,samkeit auf chemische Phänomene, und einig" glücklicheUmstünde in unsrer Logik über die Verbindung der Wir-kung mit den Ursachen vieles aufgeräumt hat, so hat sie
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