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Erster Theil (1787)
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184
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184 ü. Abtheilung. II. Kapitel.

rungen in der Wärme, nothwendig die Resultate meh-rerer Ursachen senn müssen, die in cntgegengeseztcm Sin-ne, sie zu verändern streben. So muß also der Chemiftimmer mit dem Thermometer, so wie mit der Wagein der Hand, fortgehen. Und so wie das Maaß derGewichte nicht zu zart seyn kann, um den Zutritt oderdas Entweichen seiner Substanzen zu bemerken; eben sokann das Maaß der Wärme nicht empfindlich und ge-nau genug seyn, um die Modifikationen, welche dasFeuer erleidet, anzuzeigen.

§. 26z.

Zum Unglück werden oft die kleinen Veränderun-gen in der Wärme, die bey der Zusammenkunft vonSubstanzen entstehen, wo die Verwandschaftcn Zusam-mensetzungen oder Zersetzungen hervorbringen, durch dieGefäße und andre benachbarte Substanzen ausgelöscht:ferner ist man oft genöthigt, diese Operationen durch einfremdes Feuer, dessen Menge nicht bekannt ist, zu un-terstützen; dieses verhindert in vielen Fallen, daß mandem Feuer auf dem Fuße nachfolgen, und alle seineVerwandlungen entdecken könnte. Wegen dieser Be-trachtung nahm ich den größten Antheil an dem Appa-rat der H H. Lavoisicr und de la Placc, und wünschtesehr, daß ihn die Chemistcn in Betrachtung zögen, da-mit eine öftre Anwendung , Fertigkeit in seinem Gebrau-che gäbe, und die Versuche immer besser den wichtigenAbsichten ihrer Erfinder entsprächen. Denn wenn mandurch vorläufige Versuche bestimmt hätte, wie viel Fcucreine gewisse Substanz hervorbringt, so könnte man mitdiesem Apparat, dasselbe anwenden, um Substanzen,die zu gewissen Veränderungen fremdes Feuer nöthighaben, zu erwärmen, und die Menge des geschmolze-nen Eises, während der Operation, würde uns lehren.

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