Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
178
Einzelbild herunterladen
 

178 II- Abtheilung. II. Kapitel.

weil dieser Strom die Wasscrtl'üpfgen vor sich hertreibt, die sich in dem obern Theil des Schnabels gc- jsammlet hatten. Wann diese Art von Explosion aufge-hört hat, und die Dämpfe , welche immer heftiger her-vorbrechen , außen an der Röhre nur einen dicken Nebelbilden, so taucht man ihren Schnabel in das Wassckdes zweyten Gefäßes.

§. 256.

Nun wollen wir sehen, woher die Vermehrung derIVarme dieses Wassers kommen wird. Mit denDämpfen verhalt es sich hier nicht, wie mit einer Sub-stanz, welche in das Wasser getaucht, ohne ihren Zu-stand zu verändern, mit diesem ihren Ueberschuß anWärme theilen wurde. Der durch die Dämpfe vorder Zersetzung eingenommene Raum, hat selbst keinenmerklichen Einfluß auf diese Vermehrung der Wärme,wie er z. B. haben wurde, wenn eine gewisse Menge, ineinem Raum eingeschlossener Dämpfe, daraus auf ein-mal durch die Verengung dieses Raums gejagt würden:in welchem Fall, das freye mit den Dämpfen vermischteFeuer, denselben Druck leiden, und sie begleiten würde.Hier ist aber, das, indem von den Dämpfen durch-strichenen Raume, enthaltene Feuer, bloß seinen eig-nen Gesetzen überlassen. Dies Feuer dient zur Erhal-tung der Dampfe: sobald es nicht in hinreichenderMenge d« ist, so erfolgt die Zersetzung eines Theils derDämpfe und ergänzt dasselbe, und die Bestandtheileder zerstörten Theilchcn des Feuer und Wasser bleibenauf gleiche Weise in dem Raume. Alle Wärme also,welche das Wasser im zweyten Gefäße, von dem Rau-me selbst, wo sich die Dämpfe bewegen, erhalten kann,ist nur die, welche es erhalten würde, wenn man durchirgend eine Ursache, die es nicht unmittelbar beträfc, die

Röhre