Vom Feuer. 177
gen; aber nicht diejenigen Dämpfe, welche durch denRaum streichen, sondern die, welche sicy hier zerstören,und also ihr verborgenes Feuer hergeben. Man hatdavon den Beweis, an dem kleinen Gefäße, wo sich dasWasser sammlet, was diese Dämpfe ohne Aufhörendurch ihre Zersetzung erzeugen.
§. 2;5.
Das Wasser kocht in dem Gefäße, einige Zeit be-vor man einen Nebel an dem obern Ende der Rohrewahrnimmt, weil sich noch der größte Theil der erzeug-ten Dämpfe in dem Innern verdichtet. Das Wasserkann zwar nur dann kochen, wenn seine Oberflache inBerührung mit einem eben so heißen umgebenden Mit-tel ist; wenn es also kocht, so erhallen sich seine DälN-pfe in diesem Mittel: in unserm Versuche aber, hatihre Erhaltung zuerst nur in dem Raume statt, der sichzwischen dcni Wasser und Deckel des Gefäßes befindet:dies erkennt man an der Hitze des Deckels, welche demFinger unleidlich ist. Sie haben alsdann eine fort-schreitende Bewegung in der Röhre; sie ist aber anfangslangsam, weil ihre Zersetzung noch sehr groß ist. IhrVorwärtsgehen spürt man mit dem Finger, denn dieHitze der Röhre ist genau bis an den Punkt, wohin siegekommen sind, unerträglich; da man einen halbenZoll weiter nur eine sehr mäßige Hitze empfindet; undobgleich ihr Gang sich beschleunigt, sobald sie einmal inder Röhre ein wenig vorwärts sind; so kann man dochnoch bemerken, daß sie nur noch einige Zolle vom Schna-bel entfernt seyn können, ohne daß man es an der Dich-tigkeit derer, die sich am äußern Ende zersetzen, wahr-nähme. In dem Augenblicke aber, da diese unerträg-liche Hitze das Ende der Röhre erreicht, geht ein Stromvon Dämpfen heraus, welches mit Geräusch geschieht,Le Lucs Meteorologie« ^ tvnl
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