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Erster Theil (1787)
Entstehung
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176
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176 II. Abtheilung. II. Kapitel.

wo das Wasser heißer wird; und von diesem Anfangeder Verdunstung an, vermischen sich die gebildetenDampfe mit der Lust, und verdrängen sie nach Ver-hältniß , wie sie reichlicher zugegen sind. Es ist also nichtdie Luft, welche hier als AustösungSMlttel des Was-sers wirkt; ich würde es weitläufiger bey dieser Periodedes Versuchs beweisen, wenn noch ein Zweifel über diewahre Ursache jeder Verdunstung übrig seyn könnre.Die Lust wird also aus dem Innern des Gefäßes undder Rohre getrieben, nach Maßgabe, wie die Däm-pft hier reichlicher werden; sie wird aber nur dann gänz-lich ausgetricben, wenn die Dämpft im Stande sind,allein den Druck der Atmosphäre zu halten, d. h. wenndas Wasser kocht.

§. 254.

In keinem Theile dieser stuffenweiscn Vermehrungder Dichtigkeit der Dämpft, nach der Zeit da sie inihrer höchsten Periode sind, erhalten sie sich gänzlich indem Raume den sie einnehmen, weil die Wände diesesRaums, unaufhörlich, nach außen einen Theil des er-haltenen Feuers durchlassen, und also nur in sofern denGrad der Wärme des Wassers und seiner Dämpftbehalten können, als diese ihnen ohne Unterlaß dies Ver-lorne Feuer wieder geben; dieses geschieht durch dieZersetzung der Dunstrheilcheu , welche diese Wände be-rühren. Dies ist hier ein wesentlicher Umstand, dennaus ihm entspringt die Bestimmung der Ursache, welchehernach die Wärme in dem zweyten Gefäße vermehrt.Damit die Dämpft durch diesen Raum, ohne sich zuzerstören, streichen können, muß er beständig denselbenGrad der Wärme haben, welchen das Wasser hat,wo sie ihren Ursprung nehmenes sind ohne ZweifelDämpfe, welche diesen Grad der Wärme hervorbrin-gen;