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Erster Theil (1787)
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174
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II. Abtheilung. II. Kapitel.

chemische Verbindung der Feucr- mit den Wasscr-theüchen erklärt werden tun», welches ich hernach aufdie feurigen Phänomene der lustfminigcn Flüssig-keiten anwenden will.

§. 25 r.

Der Apparat besteht in folgendem. 1. Ein bedeck-tes Gefäß, worinn daS Wasser kochen muß, und wel-ches ich das erste Gefäß nennen will. 2. Eine metalleneRöhre, 5 bis 6 Fuß hoch, welche oben aus dem Ge-fäße geht, sich schräg erhebt, und in einen nach untenzu gekrümmten Schnabel endigt. Diese Röhre muß langseyn, damit ihr Schnabel, von dem Feuer, wodurchdas Wasser kocht, hinlänglich entfernt sey. z. Ein zwey-tes Gefäß, welches Wasser von der Temperatur des Ortsenthält, und welches den Schnabel der Röhre, in einergewissen Periode der Operation aufnehmen muß. DiesGefäß und sein Äöasscr sind genau gewogen; es ist zu-gedeckt, damit die Verdunstung die Menge seines Was-sers, während des Versuchs nicht vermindrc. 4. Einkleines Gefäß, das unten steht, und an dem Ende derRöhre mir dieser in Verbindung gestellt ist. Es ist dazubestimmt, das Wasser aufzufangen, was die Dünste inder Röhre absetzen, und welches hinein fliest, indem esnachdem ersten Gefäß zu zurückgeht. Als Vorbereitungzu dem Versuch, muß man noch das Verhältniß der Ka-pacität des zweyten Gefäßes mit den- Wasser bestim-men, um seine eigne Substanz auf eine bestimmte Ver-mehrung in der Menge des Wassers zu rcduciren. End-lich muß man durch Versuche finden, wie viel Wärmedies zweyte Gefäß und sein Wasser in einer gegebenenZeit verlieren, wenn sie über die Temperatur des Orts,um eine mittlere Größe zwischen dieser Temperatur undder, wohin sie vermuthlich bey den Versuchen gelangenwerden, gehoben sind; diese Größe wird müssen derjeni-gen