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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
172
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II. Abtheilung. II. Kapitel.

nicht durch Verändrung der Kapacität, die luftförmi-aen Flüssigkeiten, bey den meisten Phänomenen derWanne eine wichtige Rolle spielen.

§. 248.

Die ersten Phänomene, welche mich auf diese Mcy?nung brachten, sind die an den Wasserdämpscn, beyderen Bildung und Zerstörung alles einfach und offen-bar ist. Die Flüssigkeit, welche verdunstet, verlierteine merkliche Menge an Wärme; und das Feuer,welches sodann am Thermometer verschwindet, erscheinthier wieder, wenn die Dünste sich zersetzen. In denPhänomenen der Wasserdünste also, finden sich die er-sten Grundlagen der Theorie von den groben ausdehnebaren Flüssigkeiten; und es kömmt nur darauf an zuentwickeln, was jeder von ihren Klassen eigen ist, indemman sorgfältig ihre Phänomene zerlegt. Da die bc»sondre Theorie der Wasserdünste, den Gegenstand derersten Abtheilung dieses Werks ausgemacht hat; so willich sie bey den andern atmosphärischen Flüssigkeitenvoraussetzen, ich muß hier aber noch einige Bestimmun-gen und Bemerkungen beyfügen, welche für meinen ge-genwärtigen Gegenstand nothwendig werden.

§- 249.

D- Black ist noch der erste, welcher versuchthat,das, was man verborgene Wärme der Dünste nennt,zu bestimmen, und ich will es die Menge des verborge-nen Feuers in den Wasserdünsten heißen. Er thatdies erst synthetisch, indem er berechnete, nach demGange der Erwärmung einer gewissen Menge Wasser,das auf ein vtdcntlicyeS Feuer gesczt war, welche Mengevon Wärme es müßte angenommen haben, indem eSeinen gewissen Theil seines Gewichts, in einer gewissen

Zeit