Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

Vom Feuer. 16z

vorgebrachte Erkaltung ist nur ?7°, statt daß sie etwa52^ senn sollte; folglich muß, diese in dem Salze (dasetwa nur ein Dritlhcil der Masse ausmacht) angenom-mene Menge Feuer, so beschaffen seyn, daß sie 45°Wärme in der ganzen Masse erzeuge.

§. 2ZV.

Einige Phänomene zeigen uns, eine, der hier an-genommenen analoge Ursache: nämlich die bcnm Sel-Mel-zen des Eises durch gewisse Sauren und Weingeist;bey denen die Erkaltung eben so wenig, der ganzenMenge des gebildeten flüssigen Körpers proportioneli ist,wo wir aber zu gleicher Zeit davon die Ursache sehen,weil nämlich dieselben Substanzen mit Wasser vermischt,eine Vermehrung der Wärme hervorbringen. Essche.nt also in diesen Fällen, eine innere Ursache der Ver-mehrung der Wärme, die Nothwendigkeit von frem-dem Feuer zu vermindern, um das verborgene Feuerherzugeben, welches das Wasser, das sich aus demEise bildet, gebraucht. Alle Umstände dieser Phänomenesind für die Theorie der Wärme sehr wichtig, und manfindet sie auf eine sehr lehrreiche Weise, in einer AbHand»lung von H. Eavcndissl) entwickelt, die vor kurzen derKönig!. Societät vorgelesen ist, und neue in der Hud-sonsbay angestellte Versuche, über die Mischung verschie-dener Säuren mit dem Eise, durch große natürlicheVermindrungen der Warme, zum Gegenstände hat.

§. 257.

Wenn man aber nach der Analogie annimmt, daßbey der Auflösung des Kochsalzes durch das Eis, eineinnere Ursache der Vermehrung der Wärme da sey,welche der Flüssigkeit die ihres verborgenen Feuersgiebt, und daß diese Ursache von dem Feuer herrührt,

L 2 das