152 I. Abtheilung. II. Kapitel.
dehnung her, ohne daß dabey Feuer verborgen werde.Die Wärme, in der Bedeutung, wie ich dies Wortimmer genommen habe, ist nichts anders, als der wirk-liche Grad der ausdehnenden Kraft des Feuers.Durch Vermehrung dieses Grades, erleidet der Körpereine größrc Ausdehnung. Kein Theil des Feuers,wird also verborgen, oder in dem Fortgange der Aus-dehnungen unwirksam, weil diese von seiner Wirk-samkeit herrühren.
§. 224.
Ich habe aber oben s§. 16g.) erklart, wie die-selbe Menge Feuer, immer wirksam, immer durch dieÄVarme merklich, mehr oder weniger ausdehnendeKraft, in verschiedenen Substanzen ausüben, d. h. mehroder weniger Wärme hervorbringen könnte. Hiermithabe ich die Verschiedenheiten der Kapacität der Sub-stanzen gesezt, und zur Ursache, die verschiedenen Be-schaffenheiten ihrer Poren angegeben. Wenn eine Sub-stanz sich durch die Wärme ausdehnt' so ist hier ohneZweifel, in der Summe der Poren eine durch die Aus-dehnung selbst bestimmte Vermehrung; es ist abernichts bestimmtes, was ihre Beschaffenheit betriftt diePoren können in derselben Anzahl bleiben, und sich nurvergrößern; sie können sich im Gegentheil auch verklei-nern, indem sie in größcrm Verhältniß zahlreicher wer-den; in einem oder dem andern Falle können sie ihreVerbindung und Gestalt verandern. Alle diese Verschie-denheiten haben aber auf die Kapacität Einfluß; daman sie aber nicht gewahr wird, so kann man nur durchunmittelbare Versuche erfahren, was in diesem Betracht,den Substanzen in ihren verschiedenen Graden der Aus-dehnung begegnet. Ich hatte davon eine Art erdacht,die ich 17L1. Hr. de la Place mittheilte, wir haben
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