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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
151
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Vom Feuer.

zu zwcvdeutig sind, als daß man auf eine gemeinschaft-liche Sprache rechnen könnte.

§. 2Z2.

DaS Zerschmelzen ist ein ganz verschiedenes Pha-nvmen, von einer größern oder geringern Ausdehnungeines schon gebildeten flüssigen Körpers, deren Gradenur einen größccn oder geringern Hang seiner Thcilcbenunter einander hervorbringen. Das erste ist eine wahreVerandrung des Zustandes in der Substanz: dieGrade der andern sind nur Modifikationen desselben Zu-standes. Das Feuer aber, als unmittelbare Wirkungdieser beyden verschiedenen Phänomene, erleidet dabeyselbst sehr verschiedene Modifikationen. Um zuerst vomZerschmelzen zu reden, so bringt es dasselbe hervor,indem es sich mit den Theilchen des festen Körpers ver-bindet: und dadurch erfolgt unmittelbar ein Verlust anWärmez weil sich weniger Feuer beschäftigt, sie INder Substanz hervorzubringen. D. Black hat denAusdruck verbvrgne Warme erfunden, und ihn ge-braucht, indem er das Phänomen des Zerschmclzcnsbeschrieb: also sieht man, worauf er angewendet ist.Um aber alle Zweydeutigkeit zu heben, habe ich das, wasin dem ersten Phänomen verborgne Warme ausge-druckt ist, verborgenes Feuer genannt; worauf dieverschiedenen Grade der Ausdehnung des gebildetenflüssigen Körpers, keine Beziehung mehr haben.

§. 2ZZ.

Die Vermehrung der Menge des Feuers in jedemKörper, bringt hier eine Vermehrung der Wärme,welche von der Ausdehnung begleitet ist, hervor. Vonder Wärme selbst also, als schon vorhanden, und amThermometer das sie abmißt, sichtbar, rührt die Aus-

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