Vom Feuer.
rer Temperatur zunehme, aber nach, für einen jeden,verschiedenen Gesetzen, die von ihrer besondern Einrich-tung abhängen: dies ist eine neue Ursache den Grundsatzzu verwerfen, daß die absoluten Mengen der Warme,den specifischen Warmen proportional wären."
§- 219.
Man sieht also, daß zween berühmte Physiker, dieIdee bestätigt haben, nach der ich anfangs, dem D.Crnwfvri) diesen Einwurf machte, daß die specifischenKapacitäten der Substanzen, aus vergleichenden Ver-suchen mit derselben Substanz, die nicht immer von einer-ley Temperatur war, geschlossen, nicht sicher wären;weil diese Substanz mit der veränderten Temperatur,auch die Kapacität ändern könnte: hierauf gehen dieähnlichen Bemerkungen der H H. dc la Place und Lich-tcnbcrg. Ueber die besondern Ideen, die sie außerdemanführen, ist dies meine Meynung.
§. 220.
Was das von Hr. Pichtenbct'g beobachtete Phäno-men betrift, nämlich, einer größern Menge Tropfen,bey einer Flüssigkeit, die aus demselben Gefäße, durchdasselbe Loch, fließt, wenn sie wärmer ist; so sehe iches als einen neuen Beweis des gegenseitigen Bestrebens,der Theilchcn der Flüssigkeiten unter sich, auf eine ge-wisse Entfernung an, das ich als ein auszeichnendesMerkmal deS FlüfsigseyNS (ImquiUice) angegeben habe.Dieses Merkmal offenbart sich auch, durch ein Phäno-men, bey den flüssigen Körpern, zu dessen Erklärung esdient; nämlich durch die abgerundete Gestalt, welche kleineMassen, so wie Tropfen, annehmen. Ich habe esoben (§.9.) in dem Gange des Wasser-Thermometersgezeigt, indem ich bemerken ließ, daß, je mehr die Wos-
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