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Erster Theil (1787)
Entstehung
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148
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148 II. Abtheilung. II. Kapitel.

gewandt wird, kann nicht kräftig, sich zu einer andernWirkung verwenden. Ich verstehe hierunter, daß die,um Nüssigseyn hervorzubringen gebrauchte Wärme, fürdas Thermometer verloren ist. So daß ich mir leichteinen flüssigen Körper denken könnte, auf welchen dieWarme keine andre Wirkung hätte, als ihn nur flüssigzu machen, ohne daß er eine Vermehrung der Warmezeigte. Sie haben selbst den merkwürdigen Unterschied,zwischen den Ausdehnungen des Quecksilbers und Was-sers gezeigt; und wenn jemals eine Betrachtung aus denEndursachen gezogen, meine Bewundrung erregt hat:so war es die ihrige, indem sie zeigten (Gesch. der Er-de Zc.) welche Verwüstung in der organischen Naturentstehen würde, wenn das Wasser, sich wie das Queck-silber, in Verhältniß mit der Wärme, ausdehnte."

§. 218.

Hr. de la Piace hatte in seiner Abhandlung überdie Wärme, dieselbe Idee über eine neue verborgeneWärme geäußert, welche durch die Ausdehnung derKörper, so Wärme aufnehmen, erzeugt wird; erdrücktsich also aus:Weil die Ausdehnung, das Schmel-zen und die Verdunstung Wirkungen der Wärme sind;so kann man mit vieler Wahrscheinlichkeit vermuthen,daß bey der Hervorbringung der ersten Wirkung, sowiebey den andern, eine gewisse Menge Wärme verschlucktwerde, und welche also aufhört, aufs Thermometer zuwirken; da aber der Ucbcrgang des Körpers zu seinenverschiedenen Zustanden der Ausdehnungen, durch un-merkliche Stufen geschieht, so kann man die, auf dieseArt verschluckten Mengen von Wärme, nur durch dieVermehrungen seiner specifischen Wärme ( b. i. derKapacität) gewahr werden. Es ist also sehr wahr-scheinlich, daß die specifische Wärme der Körper, mirih-

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