Vom Feuer.
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§. 214.
Das erste was man bey dieser Hypothese j prüfe»muß, ist: ob in der That zwischen dem Wasser und Eiseein Unterschied der Kapacität sey, dem man die Verän-drungen beymcssen könnte, welche die Wärme erfahrt,wenn sich eines in das andre verwandelt. Man hat die-sen Unterschied nach den unmittelbaren Anzeigen desThermometers vorausgcsezt, da, erhiztes Wasserund erkaltetes Eis, die Wärme derselben Substanzz. B. des Quecksilbers, abgesondert modifieirt haben. Ichwarf aber hierüber dem D. Crawsord ein, daß mannach den bloßen Versuchen, die man noch über denGang des Thermometers, in Verglcichung mit demder Warme, gemacht habe, nicht berechtigt sey, glei-che Grade des Thermometers als die Anzeige unter sichgleicher Unterschiede der Wärme zu betrachten; undbis dieser Punkt genau bestimmt wäre, schiene es, daßder angenommene Unterschied, zwischen der Kapacitätdes Wassers und des Eises, nur vom Thermometerherrühre. Das gefundene Verhältniß zwischen der Ka-pacität des Elses und des Wassers ist 9: i o. Die Ver-suche aber (welche mir nicht bekannt sind), woraus maudies Verhältniß geschlossen hat, haben müssen bey hin-länglich großen Unterschieden in der Temperatur gemachtseyn, damit 9° des Thermometers, beyder, wclchcdasEis angeht, an 10° bey der, des Wassers, gleichwären, was die wirkliche Menge der Warme betrifft.Dies kann man aus der Tafel der correspondircndcnGänge, der wirklichen Wärme und des Quccksilbcr-thermometers schließen, die ich in meinem Werke über dieModifikationen der Atmosphäre §. 422. gegeben habe«
Oekües Meteorologie.
K
§.215.