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Erster Theil (1787)
Entstehung
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144
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,44' Abtheilung. II. Kapitel.

oder Schnee im Zustande des Schmclzens sind, sie immereine gewisse Menge Wasser beygemischt halten, welcheGewicht giebt, ohne zum Verlust der Wärme beyzu-tragen. Mit dieser Aufmerksamkeit, war das mittlereResultat unsrer Versuche nicht sehr von dem Blackschmverschieden.

H. 212.

Die H H. Lavvisier und de la Plaee haben diesenVersuch wiederholt, und statt 62 4 "ur 60°, als dieMenge der Warme, welche zur Bildung des Wassersverschwindet, gefunden. Wenn sie ihren Eisayparat ge-braucht haben, so kann dieser Unterschied daher rühren,daß das zerstoßene Eis, welches die Warme verschluckte,sich nach dem Versuche weniger mit Wasser vermischt be-fand, als im Anfange. Denn, wie ich oben sagte, einwenig schon erzeugtes Wasser, enthalt schon eine kleineMenge verbvrßeue Warme, welche die gefundeneMenge vermindert.

§- 21z.

Das Wasser ist das größte Phänomen des Flüs-sigsi'VNs; und nach den einzigen Versuchen, die ich erzählthabe, würde ich kein Bedenken tragen, cS einer chemi-schen Verbindung des Feuers mit dem Eise zuzuschrei-ben, wenn ich nicht noch andre Phänomene hätte, dieseMeynung zu unterstützen. Die einzige Hypothese, dieman etwa einwenden möchte, scheint mir diese; daß eineVermehrung der Kapacität in der Substanz, welchezerschmelzt, die Ursache des Verlusts der Warmeist,den man alsdann bemerkt. Ich habe aber mehrere Ein-würfe gegen diese Hypothese, und will sie entwickeln.Ich fürhte bey diesem Gegenstand nicht zu weitlauftig zuseyn, weil er noch neu in der Physik ist, und man ihn»och nicht aus allen Gesichtspunkten betrachtet hat.

tz. -14.