Vom Feuer.
alsdann sehr fein: allmählig aber, werden sie dickerundlanger, und die "Töne tiefer: wenn sie bis zur Ober-fläche des Wassers ohne Abnahme an Volumen kommen;so ändert das Geräusch seine Natur, und daS Wasserkocht. Dies ist ein, den ^önen der Lampen mit brenn-barer Luft, sehr ähnliches Beyspiel.
§. 202.
Ich mußte die Wirkuugcn der Verwandschaftei?des Feuers, welche die ausdehnbaren Flüssigkeitenhervorbringen, vorausnehmen, weil ich sonst die Phä-nomene der Warme, welche aus der Verbrennung fe-ster und flüssiger Körper entstehen, nicht hätte zerglie-dern, und so den Theil an hervorgebrachtem Feuer, dernothwendig von diesen Substanzen herrühren muß, zei-gen können. Ich werde aber wieder auf die ausdehn-baren Flüssigkeiten kommen, um sie genauer unter dem-selben Gesichtspunkte zu betrachten, nachdem ich den An-theil, welchen das Feuer an dem Daseyn der flüssigenKörper hat, angezeigt habe.
Fünfter Abschnit t.
Von den Phänomenen der Warme in Beziehung aufdas Zerschmelzen.
§. 20Z.
«x)ch habe schon oben gesagt, worinn das FlüsslMIMnach meiner Meunung zu bestehen scheint: nämlich indem geringen Zusammenhange der Thcilchen einer Sub-stanz, bey ihrer Berührung, ob sie gleich unter sich einBestreben auf einige Entfernung haben. Aus der erstenEigenschaft entspringt ihr Vermögen, sich immer an dem
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