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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
135
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Vom Feuer.

gedehnt wird, so erhebt sie sich nur langsam. Wennaber reine brennbare Lllft hervorgebracht wird, wenndurch ihre Zersetzung mit der dephlogististrteu , ein seheheißer Wasserdunst an ihre Stelle tritt; so bringt dieEinbindung dieses Dunstes, der, indem er sich auf ein-mal durch eine gewisse Masse dieser Luftarten bildet, zcr-plazt, ein beständig schnelles Aufsteigen der Luft mit derer sich vermischt, hervor, und die Luft erneuert sichum die Flamme herum, nach Verhältniß dieser Ge»schwindigkcit.

§. 197.

Folgendes ist der allgemeine Gang der Wirkungenbey dieser Lampe: Eine große Hitze, wcchselsweisc,Wirkung und Ursache, bringt erst eine fast gänzlicheVerwandlung des Ocls in brennbare Luft, bey derTemperatur, die ich brennende Warme nannte, her-vor. Wenn diese Luft mit der dephlogistisirten in Be-rührung kömmt, so verwandelt sie sich mit ihr, in einenmit freyem Feuer überladenen Wasserdunst. DieFlamme ist dieser Dunst selbst; die große Warme,welche sie erzeugt, kömmt von einer großen Menge vonplötzlich befreytem Feuer!, und ihre glänzende Hellheit,von der um so reichlicher» und vollftändigern Zersetzungvon einem Theil dieses Feuers, je dichter es ist. Nach-dem der Wasserdunsi sein Feuer, an dem Ort, dendie Flamme anzeigt, fahren gelassen hat; so vermischter sich mit der obern Luft, und erhebt sich schnell mitihr; daher folgtihr die untre Luft, mit derselben Schnel-ligkeit, um die Flamme herum nach, und erneuertalso dieselben Wirkungen.

§.'98.