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Erster Theil (1787)
Entstehung
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134
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iz4 !I. Abtheilung. II. Kapitel.

sich, und wird sogleich crsezt: dies bringt den bcstandugen Zutritt von frischer Luft, zu den brennenden Kör-pern hervor.

§. i95.

Um dieser Wirkung der Natur mehr Kraft zu ge-ben, erheben wir über unsre Fcuerhecrde einen Hulucl)-fang, in welchem die erwärmte Luft, sich in die Höheerstreckt: dieses unterbricht um so früher das Gleichge-wicht zwischen der Säule, wo die Körper brennen, undden benachbarten; daher tritt frische Luft um so schnel-ler zu ihnen. Dies ist auch der Grund, weswegen Hr.Argand einen gläsernen Raucl'sang, über seinen Lam-pen angebracht hat: und es entspringt daraus eine dop-pelte Wirkung, einen LllftstrvM um die Flamme herumzu veranlassen, und denjenigen, den er in dem innernseines cirkelförmigen Dochtes bewirkt hat, zu beschleuni-gen. Hieraus entsteht auch unmittelbar die Zerstörungder dcphsogistifirten Luft, statt ihrer Verwandlung infl.re: dieses vermehrt sehr die Geschwindigkeit beyderLuftströme, und folglich die daraus entspringenden Wir-kungen.

§. 196.

Das Matte bey den gewöhnlichen Achtern, inVcrgleichung mit der Lampe von Hr. Algand, kömmtdaher, weil beyden erster», die dephlvgistislrtc Lustin sipe verwandelt wird. Denn hierdurch entsteht we-niger jFelier, wie ich oben gezeigt habe; und außerdemgeschieht die Erneuerung der Luft nicht geschwind genug.Die fl.re Luft hat eine merklich größre specifische Schwereals die gemeine: Hr. Luvoisier fand ihr Verhältnißetwa 70: 47. Obgleich also die Luft, welche an derFlamme alsdann vorbey streicht, durch die Wärme aus-gedehnt