Vom Feuer.
dem er daselbst die Manufaktur seiner Lampen errichtethat, nur das Gefühl ihm einen großen Dienst gelei-stet zuhaben, und den Beyfall aufgeklarter Leuteer»halten wird.
§> I9Z-
Drey Vortheile dieser Lampe zeichnen sie so offen-bar aus, daß alle Personen die sie sahen, als Hr. Ar-günd sie im November 178z. in dies Land brachte, ehesie irgend wo nachgeahmt war, davon gerührt wurden,und ihn bewogen, ein Patent zu nehmen. Es sind die-selben Vorzüge, welche alle Kunstgriffe des Eigennutzes,dem Erfinder das Privilegium, auf 14 Jahr allein dieseLampen zu verfertigen, zu rauben, vernichteten: unddoch ist das eine kurze Zeit, wenn man bedenkt, was esallen denen kostet, die eine Manufaktur anlegen, undsie muß um so mehr dem Erfinder gehalten werden, weiter sie sich für Geld versichert. Diese großen Vorzügefind: eine große Helligkeit, Abwesenheit von Dampf,und die Sparsamkeit im Oel, in Verglcichung mit derhervorgebrachten Helligkeit. Ein vierter Vortheil ist nochvorzüglicher, und den will ich erklären.
§. 194.
Es ist von verschiedenen Physikern, und besondersvon Hr. Lavoisier bewiesen, daß wenn ein Licht in dergemeinen Luft brennt, der Antheil an dephZogistifir--tcr Lust, welche allein im Stande ist, die Flamme unddas thierische Leben zu erhalten, durch fipe Luft crscztwird, die zu jenen bcndcn Wirkungen unfähig ist: umbeyder willen, muß also die Lust sich erneuern. Diaweisen Naturgesetze, sorgen dafür in den gemeinen Fal-len: die, durch die Warme ausgedehnte Luft erhebt
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