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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
131
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Vom Feuer. izi

§- 'Lg-

Eine zweyte Thatsache, die auf denselben Schlußführt, ist die Lampe von Hr. Argand. Die lebhafteFlamme, welche diese Lampe hervorbringt, ohne Rauch,scheint ein doppeltes Zeichen, von der gänzlichen Ver-wandlung des Oels in brennbare Luft, und von derZerstörung dieser Lust, mit der dephlogijnsirten, wel-che sie in der atmosphärischen Luft antrift, zu seyn.Das erste sieht man mit Augen, wenn die Lampe in gu-ter Ordnung ist; denn wenn man das Auge gleich hochmit dem cirkelförmigen Dochte stellt, so sieht man zwi-schen ihm und der Flamme, einen betrachtlichen Raum,der völlig durchsichtig ist. Die Gegenstande zeigen sichdadurch, weit besser als durch eine Glasröhre. DieserZwischenraum wird also nur durch die gänzlich reinebrennbare Lust eingenommen, welche sich hinlänglichschnell erhebt, um diesen Raum für sich allein zu behal-ten. Sobald sie aber dcphiogchtsirte Lust antritt, wel-che sich in-und außerhalb des Dochtes erhebt, und aufeine kleine Entfernung convcrgirt, so zersetzen sie sicheinander. Dieses erzeugt die schöne Flamme, deren kreis-förmiger Strom mit brcnnbarer Lust bekränzt ist.

§. 192.

Ich vermuthete diese Wirkung an einem Sym-ptom, das sie auszeichnet. Ich bemerkte beständig, wennich meine Lampe anzündete, und ihren Ranchfang vonGlas aufsczte, daß lcztere durch die Verdickung einesWasscrduiistcs befleckt wurde, der sich zerftreuete, so-bald das Glas warm war. Ich dachte also, daß dieseLampe die dcphloMlsittc' Lust, nicht in sipe verwan-delte, sondern zerstörte. Ich sprach davon mit Hr. At'-gand, welcher derselben Meynung war, und ich bat

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