NZ II. Abtheilung. II. Kapitel.
§. 170.
Das in den Körpern eingeschlossene Feiler, triftunaufhörlich ihre Thcilchen auf seinem Wege an, undstößt an sie, mit einem um so größern Theile seiner Ge-schwindigkeit, als seine Stöße weniger schief sind,"da-her übt es ein so großes Vermögen aus. Es verändertaber unaufhörlich seine Bahn, und wenn es am freye:sren ist, d. i. in der Luft so pflanzt es sich nur langsamfort, indem seine fortschreitende Bewegung, nach derAxe der Schnecken-Linien geht, die es beschreibt.
§. i?i.
Mein besondres System über die Zusammensetzungdes Feuers, erklart sich nach diesem allgemeinen Swstcm von Hr. Ic Sage, sehr leicht. Die außerordent-lich zarten Lichttheilchen gehören zu der Zahl der Kör-per, die er so beschreibt: „Körper, auf welche jeglicheStöße der schwermachenden Körperchen zu dersel-ben Richtung wirken w. " daher bewegen sich diese Kör-per sehr schnell in gerader Linie. Die Lichtthcilchen,sage ich, gehören zu dieser Klasse, und durch ein gewis-ses Verhältniß ihrer Masse mit ihrer Geschwindigkeit,so wie durch eine gewisse Gestalt ihres Vordertheils,welches das Gcsichtsorgan rührt, bringen sie hier über-haupt Hellheit hervor; und das Gefühl einer gewissenFarbe, rührt von einem Unterschiede in diesem erstenVerhältnisse her. Es gehört zum Wesen von dergleichenKörpern, um einer Are symmetrisch zu seyn; daher dieStöße rund herum, in derselben Neigung gegen die Axe,sich in ihren Wirkungen das Gleichgewicht halten. Wennaber in dieser Rücksicht, durch die Hinzukunft einerneuen Substanz, auf eine Seite des kleinen Körpers, ge-wisse Verändrungen erwachsen; so sind die Wirkungen
der