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Erster Theil (1787)
Entstehung
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115
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Vom Feuer. 115

ich, wiewohl nach derselben Angabe, daß die Luft, imGegentheil, nur eine sehr kleine Kapacität für dasFeuer hat, und daß also die Verandrungen, welchediese Kapacität erleiden kann, keine große Phänomeneder Wärme hervorbringen könnten.

§. 167.

Diese geringe Kapacität der Luft, stimmt mitmeinem System überein; denn indem die Theilchen desFcucrs einen großen Raum haben, sich in diesem Flui-dum zu bewegen, so erlangen sie hier mehr Geschwin-digkeit als in engern Räumen, und folglich übt hier die-selbe Menge Feuer, mehr ausdehnende Kraft aus: esist hier also weniger Fcucr nöthig, um dieselbe Wär-me hervorzubringen. Die Kapacität des luftleerenRaums ist vielleicht noch geringer; ob sie gleich nichtnull ist, wie man zu glauben scheint, indem man dieWärme bestimmt, welche die Luft in einer gewissenMasse hcrgicbt: indessen weiß man wohl, daß ein, un-ter eine luftleere Glocke gestelltes Thermometer, hier anden äußern Verändrungen der Temperatur Antheil nimmt.Dieses muß sich auch ereignen, sobald das Fcucr einausdehnbares Fluibum ist; weil es dadurch sich aufdieselbe Weise, wie die Luft, in jedem freyen Raum,ausdehnen muß. Je größer aber, wie ich gesagt habe,der seinen Theilckcn gelassene Raum, bis zu einem ge-wissen Grüßten ist, desto weniger Feuer braucht es,daß die ausdehnende Kraft, welche es ausüben wird,in Gleichgewicht, mit dem, in den benachbarten Kör-pern enthaltenen Feuer sey. Aus diesem Grunde sagteich, daß der leere Naum vielleicht noch weniger Kapa-cität als die Luft hat; weil hier nämlich der Raum fürdas Feuer noch freyer ist. Jedoch hangt dies von einermir unbekannten Sache ab; welchen Raum nämlich die

H - Feuer-