lio II. Abtheilung. II. Kapitel.
dem Druck, den das Hintertheil vermöge obiger Formempfängt, gleich ist.
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Aus dieser unmittelbaren Folge des mechanischenSystems von Hr. Ie Sage, daß die Theilchen der aus-dehnbaren Flüssigkeiten, indem sie aus der Ruhe kom-men, nur stufenweise zu einer gewissen lezten Geschwin-digkeit gelangen (eben so, und durch dieselbe Ursacht,wie die schweren Körper, welche zu fallen anfangen, inihrer Bewegung eine Beschleunigung erfahren) stießteine sehr wichtige Eigenschaft, dieser Flüssigkeiten: daß,wenn ihre Thcilchen ihre Bewegung durch Stöße gegenKörper, es sey von außen oder innen, verloren haben,da sie dieselbe nur stufenweile wieder annehmen können,sie also niemals zu ihrer äußersten Geschwindigkeit in denPoren gewisser Körper gelangen können. Daher wer-den ihre Stöße weniger wirksam, und um so weniger esseyn, als durch die Kleinheit oder höckcrigtc Gestaltder Poren, sie eher in ihrem Laufe werden aufgehaltenwerden.
§. 160.
Hierdurch erklart man ein Phänomen, welches manfür einen Beweis der Hypothese, von der Auflösungdes Wassers durch die Luft hielt; weil man es, alsdie wechselseitige Auflösung der Luft durch das Was-ser betrachtete: ich mcyue die Verschluckung einer gewis-sen Menge Luft, durch das Wasser. Indessen ist esbesonders, daß man nicht daran gedacht hat, daß, wennman dieses Phänomen als einest Beweis der Hypotheseanführt, man das Aufgebauete wieder niederrisse. Dennbey dem Phänomen, wovon hier die Rebe ist, vertreibtdas Wasser die Luft durch Vermehrung der Wär-me,