Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen
 

Vom Fcuer.

mc, da doch einer von den scheinbarsten Gründen für dieAustöstmg des Wassers durch die Luft war, daß dasWasser sich durch Verminderung der Warme praci-pitire, wie es mit den im Wasser aufgelösten Salzengeschieht.

§. l6i.

Aber dies Phänomen der Verschluckung der Luftdurch das Wasser, oder durch jede andre Flüssigkeit,oder selbst durch jeden porösen Körper, erklart sied wirk-lich durch das System von Hr. le Sage und ich habedavon in meinem Werke.über die Modistkationen derAtmosphäre eine Erklärung gegeben. Die Lufktheilchenschlagen unaufhörlich auf die Obcrstache des WasserS,und verwickeln sich zuweilen in seinen Zwischenraumctt.Sobald sie in diese engen Raume gekommen sind, kannihr Fortlauf nur sehr kurz seyn; daher sie niemals nahezu ihrer äußersten Geschwindigkeit gelangen, und sichsogar oft so sehr verwickelt finden, daß sie sich nicht mehrbewegen können. Diejenigen, welche sich im lezternFalle befinden, verhalten sich in Betracht der ausdehnen-den Kraft, wie die schweren Körper in der Ruhe, inBetracht der Neigung zum Fallen. Diejenigen, welchesich nur sehr wenig, wegen der Kleinheit des Raumsbewegen, sind in Betracht der Wirksamkeit ihrer Stöße,wie die schweren Korper, deren Fall oft aufgehaltenwird. Alle diese Theilchcn hören also auf, eine hin-längliche ausdehnende Kraft zu haben, um das Was-ser zu entfernen und zu entweichen. Man wird also einerstes Hervorbrechen der Luft bewirken, wenn man dasWasser des Gewichts der Atmosphäre entlediget ; weildie Anstrengung einiger Ltlfttheilchen, alsdann hinrei-chend seyn wird, um eine erste Trennung in den Was-sertheilchen hervorzubringen. Man erzeugt dieselbe

Wir-