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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
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9"> II. Abtheilung. Il.-Kavitel.

Zustande existirt, da wir sie unterscheiden könnten, sowurden wir sie im Feuer nicht wieder erkennen, wo'sieihre eignen Eigenschaften nicht mehr ausüben kann. DasLicht, welches seinen andern Bestandtheil ausmacht,wird man darinn eben so wenig gewahr, so lang es alsFeuer existirt, in welchem Zustande dieses auch sey;d.h.es mag freyes Feuer seyn, und alsdann Wärme her«vorbringen, oder verbundenes (verborgenes) Feuer,in welchem Zustande es selbst die Aeußerung seiner be-sondern Eigenschaften verloren hat.

§. -28.

Das Feuer gehört zu der Klasse der Dünste, weiles eine Größte Dichtigkeit hat, über welche hinaus, sichein Theil davon zersezt. Dieses Größte ist das Glüen,und alsdann nur bringt das Feuer phosphorische Phä-nomene hervor. Wir können also daraus, aus Analo-gie mit den wasserigten Dünsten, schließen, daß dieseZersetzung entstehe, wenn die Feuertheilchen einanderso nahe gekommen sind, daß die Thcilchen der Feuer«Materie sich wieder vereinigen, und das Licht verlassen,bis die nöthige Entfernung zur Erhaltung der Feuertheil»chen wieder hergestellt ist.

§. 129.

Durch dieses Größte in der Dichtigkeit des Feuers,wird die Warme unsrer Ocfen eingeschränkt; so wie cSauch die mechanische Wirkung der wasterigten Däm-pfe bey jeder Temperatur ist. Wenn das Glüen aufsHöchste gestiegen ist; d.h. wenn die Zersetzung des Feuerssich auf alle Klassen der Lichttheilchen erstreckt, t-nd daSGlüen also wirklich zum Weißglüen gekommen, soist das cheucr auf seiner höchsten Stufe, und seine ein-fachen Wirkungen haben alle mögliche Intensität erreicht,

wenn