88 II. Abtheilung. II. Kapitel.
Zusammensetzung, das Licht als sortleitnekeS Flmdummit einer andern Substanz verbunden, welche es modi-sicirt. Ick kehre jezt zu dieser Flüssigkeit zurücke, undzu seinen Analogiecn mit den wässerigten Dünsten.
Zweyter Abschnitt.
Von der Natur des Feuers.
§. 124.
Feuer ist eine von den einfachsten Zusammen-setzungen des Lichtö, welches durch jenes vorzüglich indie Zusammensetzungen fast aller Substanzen eingeht.Das Licht ist in dem Feuer mit einer andern Substanzverbunden, durch welche es unfähig wird, sein auszeich-nendes Vermögen. Helligkeit hervorzubringen, zuäußern; mit der es aber unter andern, ein neues sehrauszeichnendes Phänomen, die Wärme erzeugt.
§. 125.
Ich glaube, daß das Feuer auf diese Art zusam-mengesezt sey, wegen einiger von seinen Phänomenen,welche denen bey den Wasserkünsten, die diese durcheine gleichartige Zusammensetzung erzeugen, analog sind.Hier ist erst eine von diesen Anglogieen: Wenn man dieHöhlen eines Schwamms mit Wasserkünsten füllte,indem man ihn angefeuchtet, der Hitze des siedendenWassers aussezte, und ihn in diesen! Zustande einen star-ken Druck ausstehen ließe; so würde man, durch hefti-ges Vertreiben der Dünste, das fortleitcnke Flmkuinvon einigenj ihrer Thcilchen bcfrcnen; das würde sich so-fort durch Vermehrung der Wärme offenbaren, als
einer