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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
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Von Dünstend

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setzung eines groben atmosphärischen Fluidums ein-geht. Es knnn sich also zutragen (und dies ist der ge-wöhnlichste Fall) daß sich diese Flüssigkeiten zersetzen,ohne phosphvrisch zu werden; Utdem sie alsdann nurein ausdehnbares Fluidum als sie selbst waren, ent-weichen lassen.

§. 108.

Da alle atmosphärische Flüssigkeiten also zusam-mengcftzte sind, und ihre Ausdehnbarkeit von einemihrer Bestandtheile herrührt; so will ich diesen, durch ei-nen Ausdruck, der uns aniseine Natur erinnern wird, be-zeichnen, und ihufvrtleitendes (Uelereuc) Fluidum*)nennen, und blos schwere Substanzen, die anderenBestandtheile dieser zusamiuengesezten Körper heißen,die ihre ausdehnende Kraft, nur durch Verbindungmit der andern Substanz besitzen. So wird das Feuerdas fvrtlcitendc Fluidum der wasserigten Dampfe,und das Wasser ihre blos schwere Substanz seyn.

H. ,09.

Alle allsdehnbare Flüssigkeiten, welche unsernVersuchen unterworfen sind, das Licht noch ausgenom-men, haben also ein unmittelbares fortleitendeo Ftui-dum, und eine oder mehrere bloß schwere Substanzen;es giebt aber unter diesen Flüssigkeiten sehr deutlich cha-rakterisirte Unterschiede, nach denen ich sie in zwo Klassenabtheilen will, unter dem Namen der Dünste und derluftförmigen Flüssigkeiten : ihre unterscheidenden Kenn-zeichen sind folgende.

§. 110.

Ich wußte im Deutschen keinen passendem Ausdruckzu treffen. H. De Luc sagte, erwürbe es Kuiüe vecicurgenannt haben, wenn man nicht dabey an den Uall»c>«Veöior gedacht hätte.