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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
68
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6g I. Abtheilung. III. Kapitel.

nung der Theilchcn eines Mcnstruums, statt Nieder-schlag hervorzubringen, oder ein leichteres Fahrenlassender aufgelösten Substanz zu bewirken, ihm vielmehrein größeres Vermögen giebt, sie weit starker an sich zuhalten. Wenn also die Luft das Aufiösungsmittel, ent-weder unmittelbar des Wassers, oder der erst gebilde-ten Dampfe wäre; so wurde man, statt durch ihre Ver-dünnung einen Niederschlug des Waflers zu bewirken,vielmehr machen, daß sie dasselbe noch starker hielte.Hr. von Saussürc hat selbst sehr gut gezeigt, gegenseine eigne Hypothese, daß der Nebel, den man zuwei-len unter der Glocke, aus der man die Luft pumpt, sieht,und zum Beweise, daß die Feuchthdlt durch Verdün-nung der Luft zunehme, anführt, von ganz andererUrsache herrühre. Es ist zu bedauren, daß er nochan der Auflösung des Wassers durch die Luft, unterder Form der Auflösung der Dämpft, klebte; dennohne dies Vorurtheil würde er gewiß große Fortschrittein der Laufbahn, die er betrat, gemacht haben.

§- 9Z-

Es kann also nicht die von Hrn. von Suussüreerdachte Ursache seyn, welche dieses Wachsen der Gra-de seines Hygrometers, in Verhältniß mit den successi-ven Austrocknungen in seiner Glocke, hervorgebrachthat. Wenn seine Grundhypothese richtig wäre; sokönnte gar kein Austrockne» Statt haben s§. 89.).Wäre die zwote Hypothese wahr; so würde im Gegen-theil Zunahme der Feuchtheit sich zeigen t§. 92). Ichwüßte also in der wachsenden Folge der Zahlen, wel-che die successiven Auötrocknungcn andeuten (§. 84),nichts anders zu finden, als einen neuen Beweis fürden Gang, den ich seinem Hygrometer angewiesen habe:

so